Prüfungsziel:

Ziel der Facharztprüfung ist die Überprüfung der Kenntnisse und Fertigkeiten, die für eine kompetente und selbständige Erfüllung der alltäglichen Anforderungen an den Facharzt gemäß dem Berufsbild notwendig sind.

Prüfungsinhalt:

Den Prüfungsinhalten liegen die Ausbildungsinhalte gemäß Ärzte-Ausbildungsordnung für das Sonderfach Physikalische Medizin zugrunde.

Überprüft werden Kenntnisse aus dem Gebiet der

  • Anatomie (insbes. der funkt. Anatomie),
  • der Physik (Biomechanik und med. Biophysik),
  • der Pathologie,
  • der Physiologie (insbes. Schmerz- und Neurophysiologie),
  • der Gerätekunde im Fachgebiet der Physikalischen Medizin,
  • des Qualitätsmanagements und
  • der einschlägigen beruflichen Rechtsvorschriften.

Überprüft werden ferner Kenntnisse und Fertigkeiten auf dem Gebiet

  • der Prävention,
  • der Diagnostik und Differentialdiagnostik
    • einschließlich der Interpretation nuklearmedizinischer Befunde, radiologischer Techniken und von Laborwerten,
    • der physikal.-med. klinischen Untersuchung insbesondere des Stütz- und Bewegungssystems und neurolog. Untersuchungstechniken,
    • der Beurteilung kognitiver, koordinativer und kommunikativer Leistungen,
    • der apparativen Untersuchung
    • Elektro- und Gefäßdiagnostik,
    • Sonographie des Bewegungsapparates sowie des Gefäßsystems
    • apparative Diagnostik der Statik, Kinetik und Kinematik des Bewegungssystems,
    • des rehabilitativen Assessments mit Beurteilung von Schaden, Aktivität, Partizipation, der Kontextfaktoren und des Rehabilitationspotentials)
  • der konservativen physikalischen und rehabilitativen therapeutischen Managements von Erkrankungen aller Organsysteme (einschl. Ergonomie, Ergotherapie und Schienenversorgung)